Das Heimspiel – Gisbert zu Knyphausen – mehr Krönung geht nicht

Nach der wirklich schönen Urlaubswoche beim Lieblingsschwesterchen gings am Sonntagabend zum absoluten Freu-Highlight.

Ich hatte ja schon nach dem wirklich tollen Songs für Irma Konzert in Hamburg höflich angedeutet, daß ich Herrn zu Knyphausen so gern mal unter freiem Himmel und im Gras sitzend lauschen wollen würde.

Als dann einpaar Wochen später das Heimspiel auf den Hof seiner Familie ausgeschrieben wurde, konnte ich garnicht anders als mal direkt 2 Karten zu bestellen.

Noch keine Ahnung, wo es eigentlich ist und mit wem ich hinfahren würde, war ja grad frisch getrennt aber egal, Gisbert auf dem Weingut – Hammer!

Dankenswerter Weise stellte sich dann heraus, daß eben dieses Weingut nur eine halbe Stunde Fahrzeit vom neuen Wohnort der Lieblingsschwester liegt und das, daß Datum des Konzerts auch noch am Ende der eh schon geplanten Nichtensittenurlaubswoche lag.

Super Voraussetzungen also :-).

Meine kleine Schwester erklärte sich auch sofort bereit mit zu kommen, auch wenn sie mit der Musik von Herrn z.K. nicht wirklich was anfangen konnte.

Nein nicht das sie seine Musik nicht schätzen würde, sie kannte sie einfach nicht.

Anwälte – ich sags doch – Kunstbanausen 🙂

Der Konzertabend stand dann leider kurz vor knapp unter keinem guten Licht, weil ich dank spontaner Egotour des Exfreundes schon Sonntag Nacht, nach dem Konzert wieder bis ins eigene Heim fahren durfte und so wußte, daß ich noch 4 Stunden fahrt vor mir hätte, wenn dort alles vorbei wäre.

Ich hatte auch bis zum Nachmittag überlegt, ob ich wirklich hingehen sollte.

Gott sei Dank hab ich es getan!

Es war der Hammer!!!

Als Vorgruppen gab es Mika Doo und Cäthe, die ich schon vom Songs für Irma Konzert kannte, es gab hervorragenden Wein (ok für mich nur ein Glas) und eine sehr beeindruckende Lokation.

Es war eine ganz besondere Stimmung.

Alles sehr freundschaftlich und entspannt.

Jede Minute war etwas besonderes.

Gisbert ja sowieso, man ich werde auf meine alten Tage doch noch Groupi :-).

Er war, wie man ihn kennt.

Großartig, tollpatschig, vergesslich, authentisch, einfach besonders.

Mein Lebenssoundtrack des letzten Jahres, neu gemischt durch gemeinsames hören.

Neue Facetten in alt bekannten Texten.

Halt irgendwas zwischen der Zeit.

Kribbeln von den Füßen, bis in die Haarpitzen und das Gefühl, daß es besser doch nie enden sollte.

Tat es dann leider doch.

Aber es war nicht unser letzter Besuch auf diesem schönen Gut.

Meine Schwester ist angefixt 🙂

Sie will nächstes Jahr umbedingt wieder mit mir dahin, wir suchen jetzt nur noch eine Freundin, die bis dahin bitte Frühschwanger ist, damit wir mehr Wein trinken können und sie fährt :-))))

Als Andenken hab ich mir natürlich neben etwas Merchandising (kauf ich sonst nie, ich schwör! :-)) natürlich die dieses Tröpfchen mitgenommen.

So sehr es auch auf der Zunge kribbelt, dieses Tröpfen bleibt genauso in der Vitrine, als Andrenken an einen ganz besonderen Abend.

Einen Abend, der mich danach noch viele Stunden über die Autobahn und durch die Nacht trug.

Wir kamen wohlbehalten daheim an. Ich weckte meine Kinder, damit sie ins Haus und ins Bett konnten, setze mich anschließend in den Wintergarten, rauchte, hörte noch 2 oder 3 Lieder und befand, daß man viel öfter einfach tun muß!

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Über vonpummelfeezuelfe

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